Ein kleiner Kohlkopf, goldene Schnittflächen und eine Sauce, für die du das letzte Stück Brot aufhebst. Erst bekommt der Spitzkohl Farbe in der Pfanne, dann wird er im Ofen zart. Knoblauch, ein Hauch Rauchpaprika und frische Petersilie machen daraus ein gemütliches Essen für zwei.
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Aus Pfanne & OfenMit KnoblauchZum Auftunken
NIMM DIR EINEN GEMÜTLICHEN MOMENT
So wird’s richtig gut.
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1
Vier Spalten, die zusammenhalten
Entferne beschädigte äußere Blätter, wasche den Kohl und trockne ihn gut ab. Halbiere ihn auf einem stabilen Schneidebrett längs durch den Strunk und teile beide Hälften nochmals längs. Schneide nur das trockene Ende und sehr harte Strunkteile weg: Ein dünner Strunkansatz soll an jeder Spalte bleiben und die Blätter zusammenhalten. Tupfe vor allem die Schnittflächen trocken. Schäle Zwiebel und Knoblauch; würfle die Zwiebel fein und hacke den Knoblauch. Heize den Backofen auf 180 °C Umluft vor. Lege eine ofenfeste Pfanne mit etwa 28 cm Durchmesser und hitzefesten Griffen bereit.
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2
Die goldenen Schnittflächen machen den Unterschied
Erhitze einen Esslöffel Öl in der Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege zwei Kohlspalten mit einer Schnittfläche nach unten hinein. Lass sie etwa 3–4 Minuten möglichst ungestört braten, bis die Fläche goldbraune Stellen zeigt. Wende sie mit einer Zange behutsam auf die zweite Schnittfläche und brate diese ebenfalls 3–4 Minuten. Hebe beide Spalten auf einen Teller. Wiederhole das mit dem übrigen Öl und den beiden anderen Spalten. Innen darf der Kohl noch fest sein; im Ofen gart er später durch. Bei dunklem Rauch die Hitze sofort reduzieren.
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3
Knoblauchduft und eine samtige Sauce
Nimm alle Kohlspalten aus der Pfanne und reduziere die Hitze auf mittel. Lass die vegane Butter schmelzen. Dünste die Zwiebel 3–4 Minuten weich und glasig, dann den Knoblauch etwa 30 Sekunden mit; er soll nicht braun werden. Verrühre die Speisestärke mit zwei Esslöffeln der kalten Brühe in einer Tasse. Gib die restliche Brühe zur Zwiebel und löse mit einem Holzlöffel die goldbraunen Bratspuren vom Boden. Rühre Hafercuisine, Hefeflocken, Paprika und Sojasauce ein. Rühre die Stärkemischung nochmals durch, gieße sie dazu und lass die Sauce unter Rühren etwa eine Minute sanft köcheln. Sie soll leicht am Löffel haften. Würze mit Pfeffer und probiere, ob noch etwas Salz nötig ist.
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4
Jetzt darf der Ofen übernehmen
Schalte die Kochstelle aus. Setze alle vier angebratenen Kohlspalten behutsam zurück in die Sauce, möglichst nebeneinander und mit einer gebräunten Schnittfläche nach oben. Löffle etwas Sauce zwischen die Blattschichten; die gebräunten Oberseiten sollen noch gut zu sehen sein. Schiebe die Pfanne auf die mittlere Schiene und gare den Kohl ohne Deckel etwa 25–30 Minuten. Wasche währenddessen die Petersilie, trockne sie und hacke die Blättchen fein. Halte sie und den Zitronensaft noch zurück – beides kommt erst nach dem Backen dazu.
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5
Zart bis zum kleinen Strunkansatz
Nimm die Pfanne mit Ofenhandschuhen heraus und stelle sie auf einen hitzefesten Untersetzer. Prüfe die dickste Stelle einer Spalte mit einem kleinen Messer: Es soll mit wenig Widerstand bis zum Strunkansatz hineingleiten. Ist der Kohl dort noch hart, gare ihn weitere 5–10 Minuten. Wird die Oberfläche dabei zu dunkel, lege einen ofenfesten Deckel locker auf. Die Sauce darf am Rand blubbern, soll aber cremig bleiben. Ist sie zu stark eingekocht, rühre esslöffelweise heißes Wasser am Pfannenrand ein. Sind die Blätter weich und die Schnittflächen gebräunt, ist der Kohl bereit.
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6
Ein bisschen Frische zum Schluss
Lass die Pfanne zwei Minuten auf dem Untersetzer stehen. Rühre den Zitronensaft vorsichtig in die Sauce zwischen den Spalten und probiere nochmals. Streue die fein gehackte Petersilie darüber. Serviere je zwei Kohlspalten mit reichlich Knoblauchcreme und dem Brot zum Auftunken. Für den Tisch bleibt die Pfanne auf einer hitzefesten Unterlage; auch die Griffe sind noch heiß. So bleibt die gebräunte Blattstruktur sichtbar und die Sauce sammelt sich darunter.
DIE KLEINEN DINGE, DIE HELFEN
Damit es dir gelingt.
Die passende Form macht es leichter
Wenn deine Pfanne nicht in den Ofen darf, bereite Kohl und Sauce darin vor und setze anschließend alles in eine vorgewärmte, ofenfeste Auflaufform um. Sie soll die vier Spalten in einer Lage aufnehmen. Eine zu große Form lässt die Sauce schneller verdampfen.
Hell geröstet statt dunkel verbrannt
Trockene Schnittflächen und etwas Geduld ergeben schöne Bratstellen. Wende die Spalten nicht ständig und gare sie lieber in zwei Durchgängen. Schwarze Rückstände vor der Saucenzubereitung vorsichtig aus der etwas abgekühlten Pfanne wischen; sie würden die Creme bitter machen.
Für morgen aufheben
Reste zügig abkühlen lassen, in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank stellen und innerhalb von zwei Tagen essen. Mit einem kleinen Schuss Wasser in einer zugedeckten Pfanne langsam wieder vollständig erhitzen. Dabei nur behutsam wenden, damit die weichen Kohlspalten zusammenbleiben. Das Brot getrennt aufbewahren.
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2 Portionen · ca. 72 Min. inkl. Ruhezeit · einfach · pflanzlich
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Zutaten
600 g Spitzkohl · etwa 1 kleiner Kopf; vier gleichmäßige Längsspalten
2 EL Rapsöl · zum Anbraten, auf zwei Durchgänge verteilt
1 kleine Zwiebel · etwa 80 g
3 Knoblauchzehen
10 g vegane Butter
150 ml Gemüsebrühe · kalt; 2 EL zum Anrühren der Stärke zurückhalten
200 ml Hafercuisine · ungesüßte pflanzliche Kochcreme
2 EL Hefeflocken
1 TL geräuchertes Paprikapulver · mild
1 TL Sojasauce
5 g Speisestärke
1 EL Zitronensaft · frisch gepresst, erst zum Schluss
2 Stängel glatte Petersilie
¼ TL Salz · nach Geschmack; die Brühe ist bereits gewürzt
2 Prisen schwarzer Pfeffer
150 g Bauernbrot · zum Servieren, ohne tierische Zutaten
Die Menge reicht für zwei Personen mit Brot. Wähle einen kleinen Spitzkohl, damit vier Spalten nebeneinander in eine 28-cm-Pfanne passen. Pfanne und Griffe müssen ausdrücklich ofenfest sein; alternativ brauchst du zusätzlich eine passende Auflaufform.
Tipps aus der Küche
Die passende Form macht es leichter
Wenn deine Pfanne nicht in den Ofen darf, bereite Kohl und Sauce darin vor und setze anschließend alles in eine vorgewärmte, ofenfeste Auflaufform um. Sie soll die vier Spalten in einer Lage aufnehmen. Eine zu große Form lässt die Sauce schneller verdampfen.
Hell geröstet statt dunkel verbrannt
Trockene Schnittflächen und etwas Geduld ergeben schöne Bratstellen. Wende die Spalten nicht ständig und gare sie lieber in zwei Durchgängen. Schwarze Rückstände vor der Saucenzubereitung vorsichtig aus der etwas abgekühlten Pfanne wischen; sie würden die Creme bitter machen.
Aufbewahren
Reste zügig abkühlen lassen, in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank stellen und innerhalb von zwei Tagen essen. Mit einem kleinen Schuss Wasser in einer zugedeckten Pfanne langsam wieder vollständig erhitzen. Dabei nur behutsam wenden, damit die weichen Kohlspalten zusammenbleiben. Das Brot getrennt aufbewahren.
Entferne beschädigte äußere Blätter, wasche den Kohl und trockne ihn gut ab. Halbiere ihn auf einem stabilen Schneidebrett längs durch den Strunk und teile beide Hälften nochmals längs. Schneide nur das trockene Ende und sehr harte Strunkteile weg: Ein dünner Strunkansatz soll an jeder Spalte bleiben und die Blätter zusammenhalten. Tupfe vor allem die Schnittflächen trocken. Schäle Zwiebel und Knoblauch; würfle die Zwiebel fein und hacke den Knoblauch. Heize den Backofen auf 180 °C Umluft vor. Lege eine ofenfeste Pfanne mit etwa 28 cm Durchmesser und hitzefesten Griffen bereit.
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Die goldenen Schnittflächen machen den Unterschied
Erhitze einen Esslöffel Öl in der Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege zwei Kohlspalten mit einer Schnittfläche nach unten hinein. Lass sie etwa 3–4 Minuten möglichst ungestört braten, bis die Fläche goldbraune Stellen zeigt. Wende sie mit einer Zange behutsam auf die zweite Schnittfläche und brate diese ebenfalls 3–4 Minuten. Hebe beide Spalten auf einen Teller. Wiederhole das mit dem übrigen Öl und den beiden anderen Spalten. Innen darf der Kohl noch fest sein; im Ofen gart er später durch. Bei dunklem Rauch die Hitze sofort reduzieren.
3
Knoblauchduft und eine samtige Sauce
Nimm alle Kohlspalten aus der Pfanne und reduziere die Hitze auf mittel. Lass die vegane Butter schmelzen. Dünste die Zwiebel 3–4 Minuten weich und glasig, dann den Knoblauch etwa 30 Sekunden mit; er soll nicht braun werden. Verrühre die Speisestärke mit zwei Esslöffeln der kalten Brühe in einer Tasse. Gib die restliche Brühe zur Zwiebel und löse mit einem Holzlöffel die goldbraunen Bratspuren vom Boden. Rühre Hafercuisine, Hefeflocken, Paprika und Sojasauce ein. Rühre die Stärkemischung nochmals durch, gieße sie dazu und lass die Sauce unter Rühren etwa eine Minute sanft köcheln. Sie soll leicht am Löffel haften. Würze mit Pfeffer und probiere, ob noch etwas Salz nötig ist.
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Jetzt darf der Ofen übernehmen
Schalte die Kochstelle aus. Setze alle vier angebratenen Kohlspalten behutsam zurück in die Sauce, möglichst nebeneinander und mit einer gebräunten Schnittfläche nach oben. Löffle etwas Sauce zwischen die Blattschichten; die gebräunten Oberseiten sollen noch gut zu sehen sein. Schiebe die Pfanne auf die mittlere Schiene und gare den Kohl ohne Deckel etwa 25–30 Minuten. Wasche währenddessen die Petersilie, trockne sie und hacke die Blättchen fein. Halte sie und den Zitronensaft noch zurück – beides kommt erst nach dem Backen dazu.
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Zart bis zum kleinen Strunkansatz
Nimm die Pfanne mit Ofenhandschuhen heraus und stelle sie auf einen hitzefesten Untersetzer. Prüfe die dickste Stelle einer Spalte mit einem kleinen Messer: Es soll mit wenig Widerstand bis zum Strunkansatz hineingleiten. Ist der Kohl dort noch hart, gare ihn weitere 5–10 Minuten. Wird die Oberfläche dabei zu dunkel, lege einen ofenfesten Deckel locker auf. Die Sauce darf am Rand blubbern, soll aber cremig bleiben. Ist sie zu stark eingekocht, rühre esslöffelweise heißes Wasser am Pfannenrand ein. Sind die Blätter weich und die Schnittflächen gebräunt, ist der Kohl bereit.
6
Ein bisschen Frische zum Schluss
Lass die Pfanne zwei Minuten auf dem Untersetzer stehen. Rühre den Zitronensaft vorsichtig in die Sauce zwischen den Spalten und probiere nochmals. Streue die fein gehackte Petersilie darüber. Serviere je zwei Kohlspalten mit reichlich Knoblauchcreme und dem Brot zum Auftunken. Für den Tisch bleibt die Pfanne auf einer hitzefesten Unterlage; auch die Griffe sind noch heiß. So bleibt die gebräunte Blattstruktur sichtbar und die Sauce sammelt sich darunter.